Sibenik in Kroatien![]() Ihr Spezialist für Ferienwohnungen und Hotels an den schönsten Orten in Kroatien
bietet Ihnen ab der Saison 2010/2011 auch Ferienwohnungen und Hotels für Ihren Urlaub in Sibenik!Informieren Sie sich schon jetzt unter Tel: 06 18 1 / 42 86 83 1 SibenikSibenik hat sich in Nachkriegszeit zu einer Stadt mit wachsender Industrie entwickelt, die von neuen Kraftwerken die Energie erhält. Verbunden damit war auch ein Aufschwung des Hafens, über den Holz- und Bauxitexporte laufen. So können Besucher hier weder beim Besichtigen der kulturhistorischen Sehenswürdigkeiten eine „heile Welt“ erwarten, noch Urlauber, die sich in der 1968 erbauten, damals ihrer gelungenen Architektur wegen preisgekrönten Hotel-Ferienanlage „Solaris“ niederlassen. Dennoch bleibt ein Besuch der Altstadt lohnend, wo vor allem der Dom, eine der schönsten Kirchen an der ganzen kroatischen Küste, auf dem Besichtigungsprogramm des kunstinteressierten Reisenden stehen sollte.Bilder Region Sibenik:
![]() Sehenswertes Sibenik:Die Adria-Magistrale führt in weitem Bogen an Sibenik vorbei im Vorbeifahren sieht man von der Altstadt nicht, von den neuen Stadtteilen lediglich Hochhäuser und Fabrikschornsteine. Nach dem Abzweigen versucht man am besten, die Stadt zu durchqueren und am Uferkai den Wagen abzustellen. Von hier aus ist das wichtigste Bauwerk der Stadt, der Dom Sveti Jakov, am schnellsten zu erreichen.Die Errichtung der Kirche beanspruchte mehr als ein Jahrhundert (1431-1555), woraus sich die gemischte Stilelemente aus der Übergangszeit von der Gotik zur Renaissance erklären lassen und mehrere Baumeister und Bildhauer haben sich in der Leitung der Arbeiten abgelöst. Die Namen der beiden wichtigsten: Niccolo Fiorentino, der Florentiner und Juraj Dalmatino, der Dalmatiner, der auch den Altar des hl Anastasius im Mausoleum von Split und den Minceta-Thurm, den höchsten Wehrturm von Dubrovnik, geschlafen hat. Ungewöhnlich und für die damalige Zeit ein Meisterwerk ist die Dachkonstruktion der Kathedrale: Ineinander verschachtelte Steinplatten überwölben ohne stützen das Hauptschiff der Kirche, die beide Seitenschiffe, die Apsiden und den Kuppelbau. Kein Wunder, dass ähnlich wie am Hauptportal des Doms von Trogir, wo Meister Rodovanus sich per Inschrift als „Bester seines Handwerks“ rühmte, auch hier der Baukünstler seine Signatur hinterließ; „Von Juraj, dem Dalmatiner, Sohn des Mato, angefertigt“. Juraj hatte ohne Zweifel auch Humor; denn in keiner anderen Kirche gibt es eine Porträtgalerie von 74 kaum heiligen, sondern sehr weltlichen Köpfen, die als Fries um die Außenwände der Apsiden angebracht sind: Bürger, Bauern, Fischer, Bösewichte…eine bunte Auswahl von menschlichen Ausdrucksweisen. Im eindrucksvollen Innenraum verdienen besondere Beachtung: Die holzgeschnitzte Kanzel von Jerolim Mondella (1624), die Sängertribünen, die Sakristei mit geschnitzten Schränken, wiederum von Mondella und das Baptisterium mit kreisförmigen Grundriss und vier Nischen, überdacht von einer einzigen großen Steinplatte. Hinter dem Dom, Blickrichtung Stadtinneres, steht die Stadtloggia, einst Tagungsstätte des Stadtrats, 1523-42 erbaut, nach Kriegsschäden restauriert: Erdgeschoss ein Säulengang mit neun Bogen, ein zweiter Säulengang im Obergeschoss vor dem Sitzungssaal. Auf der anderen Seite des Doms, Blickrichtung Ufer Kai, steht der Bischofspalast, 1439-41 erbaut, mit spätgotischem Hof. Daneben das alte See Tor. Gleich nebenan der Rektorenpalast (darin jetzt das Städt. Museum) und noch ein Stück weiter am Ufer ein Turm in dem die Venezianer ihre Gefangenen einsperrten. Folgt man dem Kai weiter in Richtung Schiffslandeplatz, so kommt man am Kirchlein des hl. Nikolaus vorbei (1451). Vom Landungsplatz aus erkennt man, Blickrichtung Stadt, geradeaus den Stadtpark Reste der Stadtmauer und dann links das Franziskanerkloster mit Kirche (Sv. Frane). In der einschiffigen gotischen Kirche aus dem 14. Jh. beeindruckt besonders die geschnitzte Decke. Das Kloster verwahrt eine wertvolle Sammlung alter Handschriften, Bücher und Inkunabeln vom 11. Jh. an. Vom Matice-Hrvatske-Platz aus führt der Weg bergauf zur Festung Subicevac, die früher „Festung Barone“ hieß, benannt nach dem schwäbischen Baron Christoph Martin Degenfeld, der 1647 erfolgreich die Verteidigung der Stadt gegen die anstürmenden Türken geleitet hat – als General in venezianischen Diensten. Die zweite Festung, Sv. Ana, erreicht man dagegen vom Dom aus über Treppen und enge Gassen. Unterhalb dieser Festung, die einen prachtvollen Blick auf die alte und neue Stadt vermittelt, liegt ein merkwürdiger Friedhof, auf dem die Toten in terrassenförmig aufgereihten steinernen Schubladen ruhen. Die dritte Festung von Sibenik , Sv. Ivan, zugleich die höchste der Stadt, liegt im Nordwesten. Porträtfigur am Dom von Sibenik, Brunnen vor der Stadtloggia in Sibenik, Tür Hl. Jakov:
![]() Bilder Region Sibenik:Geschichte Sibenik:Das Mündungsgebiet des Krkaflusses, wo sich Sibenik heute über Karstberge ausbreitet, war schon in vorgeschichtlicher Zeit besiedelt. Die Illyrer nannten die Ansiedlung Scardona-Skradin, die Römer später Rider-Danilo. Doch erst in der Zeit der kroatischen Könige setzte die Entwicklung zur befestigten Stadt ein. Die Venezianer beherrschten sie (1116 bis 1133); der ungarisch-kroatische König Stjepan III. verlieh ihr 1167 autonome Rechte. Nach wechselnden Herrschaften, während derer sich Venezianer, ungarisch-kroatische und bosnische Könige abwechselten, geriet Sibenik ab 1712 für mehr als drei Jahrhunderten in den Griff Venedigs. In dieser Zeit belagerten die Türken siebenmal vergeblich die Stadt. Dann folgte wie fast überall an der dalmatinischen Küste bis 1918 die Zeit Österreichischen Monarchie, die nur von Napoleon unterbrochen wurde. Am Ende des Ersten Weltkriegs versuchte Italien, Sibenik an sich zu reißen, musste seine Truppen 1920 jedoch zurückziehen, als der Vertrag von Rappalo die Stadt Jugoslawien zusprach. Truppen Italiens besetzten 1941-42 Sibenik, die nach der Kapitulation Italiens durch deutsche Einheiten abgelöst wurden, bis im November 1944 die Partisanen einrückten.Boote, Sport und Badestrände:Sibenik ist nicht nur eine Stadt zum besichtigen, sondern auch für Ferienaufenthalten. Dafür kommen allerdings die Stadthotels kaum in Frage. Urlaubszentrum ist die Hotelsiedlung Solaris auf der Halbinsel Zablace mit Campingplatz. Auch dort trüben Fabrikanlagen den Blick. Die Strände sind sauber. Das Ufer besteht teils aus Kiesel, teils aus aufgeschüttetem Sand, aber auch aus groben Steinen und ausgegossenen Felsplatten. Auf der flachen Halbinsel verdorrt im Sommer das Grün, die Unterkünfte bieten jedoch ein Spitzenprogramm an Sport, Spiel und Unterhaltung.Sportboote, die Sibenik anlaufen, müssen bei der Einfahrt in den Kanal die Zeichen einer Signalstation beachten, die das Annähern von Großschiffen ankündigen, sowie das Landeverbot auf der rechten Seite (Sperrgebiet). Der Jachthafen für kleine Fahrzeuge liegt ganz im inneren des Kanals hinter der Landesstelle für die großen Schiffe und besitzt Kran, Slip sowie Service-Werkstatt. Die Unterkünfte in Sibenik und Umgebung:Region Sibenik Sibenik Zaton Tribunj Vodice Tisno Impressum für
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